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Vereinheitlichung der Pflegeberufe

Die Bundesregierung hat das Ziel Pflegeberufe attraktiver zu machen und hat sich deshalb entschlossen die unterschiedlichen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderpflege vereinigt. Ab 2018 gibt es die neuen Bezeichnungen: Pflegefachfrau und Pflegefachmann.

Je nach Bundesland beträgt die Bruttovergütung als Altenpfleger circa 2000 Euro und auch die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten sind momentan eher begrenzt. Dies sind Gründe, weshalb der Pflegeberuf nicht unbedingt Favorit vieler Haupt- und Realschüler ist. Dessen ist sich auch Familienministerin Manuela Schwesig bewusst: „Für viele junge Leute ist es heute nicht besonders attraktiv zu sagen: ‘Ich lerne Altenpflege und weiß, das kann ich jetzt mehrere Jahrzehnte bis zur Rente machen.‘“ Das liegt darin begründet, dass ein Wechsel – beispielsweise in die deutlich besser vergütete Krankenpflege – nicht so einfach möglich ist. Zwei Ausbildungen, zwei Berufe, so war es bisher der Fall, aber Schwesig würde das gerne ändern: „Wer möchte, dass die Altenpflege in der gesellschaftlichen Anerkennung endlich aufgewertet wird - in der Anerkennung des Abschlusses und in der Bezahlung – der muss für diese Generalisierung sein.“

Die Bundesregierung hat das Ziel Pflegeberufe attraktiver zu machen und hat sich deshalb entschlossen die unterschiedlichen Ausbildungen der Alten-, Kranken- und Kinderpflege vereinigt. Ab 2018 gibt es die neuen Bezeichnungen: Pflegefachfrau und Pflegefachmann.

Je nach Bundesland beträgt die Bruttovergütung als Altenpfleger circa 2000 Euro und auch die beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten sind momentan eher begrenzt. Dies sind Gründe, weshalb der Pflegeberuf nicht unbedingt Favorit vieler Haupt- und Realschüler ist. Dessen ist sich auch Familienministerin Manuela Schwesig bewusst: „Für viele junge Leute ist es heute nicht besonders attraktiv zu sagen: ‘Ich lerne Altenpflege und weiß, das kann ich jetzt mehrere Jahrzehnte bis zur Rente machen.‘“ Das liegt darin begründet, dass ein Wechsel – beispielsweise in die deutlich besser vergütete Krankenpflege – nicht so einfach möglich ist. Zwei Ausbildungen, zwei Berufe, so war es bisher der Fall, aber Schwesig würde das gerne ändern: „Wer möchte, dass die Altenpflege in der gesellschaftlichen Anerkennung endlich aufgewertet wird - in der Anerkennung des Abschlusses und in der Bezahlung – der muss für diese Generalisierung sein.“

Generalisierung bedeutet hier, dass es in der Zukunft nicht mehr die Altenpflegerin oder die Krankenpflegerin geben wird, sondern die Pflegefachfrau oder den Pflegefachmann. Eine gemeinsame Ausbildung, ein gemeinsamer Berufszweig, der auch die Kinderkrankenpflege integriert. Dies wird es Pflegern und Pflegerinnen zukünftig ermöglichen leichter zwischen Altenheim, Krankenhaus und ambulanter Pflege zu wechseln. Des Weiteren kommt hinzu, dass die Ausbildung durch ein neues Aufbaustudium abgerundet wird. Das werde den Job attraktiver machen, meint auch Gesundheitsminister Hermann Gröhe. Zusätzlich wäre es auch für die Patienten sinnvoll, weil sich Kranken- und Altenpflege zunehmend vermischen. Unter den Menschen die sich später in stationären Altenpflegeeinrichtungen einfinden, gibt es viele mehrfach und chronisch Erkrankte. „Das erfordert krankenpflegerisches Können. Wir haben in den Krankenhäusern zunehmend mit demenziell erkrankten Patientinnen und Patienten zu tun. Auch das fordert altenpflegerisches Können“, so Gröhe. Daher sei naheliegend, die bisher vorgenommen Trennung abzuschaffen.

Kritisiert wird dies ausgerechnet von Altenpflegeverbänden. Die Spezialisierung auf Heim- oder Krankenpflege sei von Nöten, meint beispielsweise die Deutsche Stiftung Patientenschutz. Das mehr in die Breite gegangen wird und weniger in die Tiefe – das ist auch die Befürchtung anderer Verbände. Diese Befürchtung wird von der Angst getragen, dass Altenpfleger zukünftig wesentlich häufiger in die Krankenpflege wechseln, weil die Vergütung dort besser ist. Inwiefern sich das so ereignen wird, kann heute natürlich noch nicht gesagt werden. Gröhe ist sich der Sorgen durchaus bewusst: „Das ist kein kleiner Schritt. Wir drehen nicht an einem kleinen Schräubchen eines Berufsbildes, sondern wir führen Berufsbilder zusammen. Das löst Sorgen aus.“

Schwesig hebt zusätzlich hervor, dass es in der Zukunft so sein muss, dass gute Pflegekräfte auch besser bezahlt werden, damit sie gehalten werden können.

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