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Riskante Experimente mit den Vogelgrippe-Viren des Typs H7N9

Mitte März diesen Jahres wurden erstmals die Vogelgrippeviren des Typs H7N9 beim Menschen nachgewiesen, die sich schnell ausbreiteten.
In China steckten sich seither 130 Personen mit dem Virus an. Man ging davon aus, dass sie sich an Geflügel angesteckt haben, weshalb man tausende Tiere tötete und Märkte mit lebendigem Geflügel geschlossen wurden.

Mitte März diesen Jahres wurden erstmals die Vogelgrippeviren des Typs H7N9 beim Menschen nachgewiesen, die sich schnell ausbreiteten.
In China steckten sich seither 130 Personen mit dem Virus an. Man ging davon aus, dass sie sich an Geflügel angesteckt haben, weshalb man tausende Tiere tötete und Märkte mit lebendigem Geflügel geschlossen wurden.

Seit längerer Zeit war diese manipulierte Vogelgrippe schon im Gespräch und wie sich nun herausstellte laufen die Untersuchungen auch bereits.
Führende Virologen forderten in den Fachzeitschriften „Nature“ und „Science“ derartige Versuche, bei denen Erreger im Labor so verändert werden, dass sie wirksamer und besser übertragbar oder resistent gegen die Medikamente werden. Denn die erwartenden Mutationen sollen so frühzeitig erkannt werden, um sie besser bekämpfen zu können.
Für die Forscher Ron Fouchier und Yoshihiro Kawaoka ist es ein großer wissenschaftlicher Nutzen, da durch diese Versuche auch bessere Impfstoffe entwickeln werden können. Weitere Forschungen sind daher von großem Vorteil.
Allerdings könnten auch Erreger-Varianten entstehen, die gefährlicher als das original Virus aus der Natur sind und es gibt keine Sicherheit, dass sich der Virus in der Realität genauso verändern würde, wie die künstlich erzeugten Mutationen im Labor.

Bisher ist der Versuch einer besser zu bekämpfenden Vorgelgrippe auch von Kritikern umstritten. Ein Forschungsteam warnte jetzt im „British Medical Journal“ vor den Risiken einer Mensch-zu-Mensch-Übertragung und erklärt „Die Gefahr von H7N9 ist auf keinem Fall vorbei“.