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Nordchina leidet unter der Luftverschmutzung

Forscher aus China, Israel und der USA beschäftigten sich mit der Thematik, wieso die Lebenserwartung der Chinesen trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung nur gering steigt.
Der Grund dafür war naheliegend und dennoch sind die Ergebnisse erschreckend.

Forscher aus China, Israel und der USA beschäftigten sich mit der Thematik, wieso die Lebenserwartung der Chinesen trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung nur gering steigt.
Der Grund dafür war naheliegend und dennoch sind die Ergebnisse erschreckend.

So ist nun zum ersten Mal die wahrhaftige Belastung durch den Schwebstaub (TSP) im Norden Chinas bekannt. Das Ergebnis bezieht sich auf Daten der Sterblichkeit auf Grund von Herz- und Atemwegserkrankungen und auf Luftdaten zwischen 1981 und 2000.
Die hohe Luftverschmutzung kommt durch den steigenden Energiebedarf - das Heizen und die damit verbundene Verbrennung von Kohle und durch die zunehmende Motorisierung der Bevölkerung zustande.
Die Lebenserwartung vermindert sich von 100 Mikrogramm TSP pro Kubikmeter um ganze drei Jahre. Im Norden Chinas liegt die Belastung bei 184 Mikrogramm/Kubikmeter und ist somit um mehr als die Hälfte höher als im südlichen Teil Chinas. Der Unterschied ist so gravierend, da zwischen den 50er und 80er Jahren die Regierung Nordchinas die Kohleheizung kostenfrei war.
So kostet die Luftverschmutzung die Einwohner 5,5 Lebensjahre, das sind insgesamt, bei einer Bevölkerungsdichte von 500 Millionen, 2,5 Milliarden Lebensjahre.

Die Forscher hoffen, dass sie durch die Ergebnisse einerseits Nordchina dazu animieren können, sich um bessere und ausreichende Techniken für die Luftreinigung zu kümmern und anderseits andere Länder vor den gesundheitlichen Schäden zu warnen.

Veröffentlicht wurde die Studie in dem Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America“, kurz PNAS.