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Neues Operationsgerät soll bei Krebs-OP helfen

Londoner Forscher haben ein Messer entwickelt, das feststellen kann, ob es sich um kränkliches oder um gesundes Gewebe handelt.
Um welche Art Gewebe es sich handelt, ist während einer Krebs-OP  für die behandelnden Ärzte oft sehr schwierig festzustellen. Einerseits möchte man nicht unnötig viel Gewebe wegschneiden, andererseits benötigt der Patient noch weitere Operationen, sobald noch Krebsgewebe im Körper zurückbleibt.

Londoner Forscher haben ein Messer entwickelt, das feststellen kann, ob es sich um kränkliches oder um gesundes Gewebe handelt.
Um welche Art Gewebe es sich handelt, ist während einer Krebs-OP  für die behandelnden Ärzte oft sehr schwierig festzustellen. Einerseits möchte man nicht unnötig viel Gewebe wegschneiden, andererseits benötigt der Patient noch weitere Operationen, sobald noch Krebsgewebe im Körper zurückbleibt.

Genauer handelt es sich bei dem Messer namens iKnife um einen Elektrokauter, also einen Draht, der von elektrischem Strom durchlaufen wird. Der durch den Schnitt entstehende Rauch wird von einem Massenspektrometer aufgenommen und innerhalb weniger Sekunden untersucht. Handelt es sich um gesundes Gewebe, signalisiert es das Messer durch eine bestimmte Farbe, ebenso, wenn es sich immer noch im Krebsgewebe handelt.
Möglich ist dies, da der Massenspektrometer mit Daten von gesundem und kränklichem Gewebe gefüttert ist. Dafür wurde der Gewebe-Rauch von 302 Probanden verwendet.
Bei einem Testlauf mit 81 weiteren Patienten konnte das Messer seine Fähigkeiten zu 100% unter Beweis stellen.

Veröffentlicht wurde die detaillierte Studie im Science Translational Medicine Journal.