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Neue Studie deckt Betrug auf – Infusionsmittel HES ist gefährlich

Eine neue Studie zur Bewertung des seit 40 Jahren verwendeten Infusionsmittels HES zeigt, dass das Mittel, das speziell bei Patienten mit hohem Blutverlust eingesetzt wird, gefährlich ist.

Eine neue Studie zur Bewertung des seit 40 Jahren verwendeten Infusionsmittels HES zeigt, dass das Mittel, das speziell bei Patienten mit hohem Blutverlust eingesetzt wird, gefährlich ist.

Durchgeführt wurde die Ermittlung durch das Fachgremium der Europäischen Arzneimittelagentur in London, auf Wunsch des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte.
Beide Institute raten nun, auf Grund der Erkenntnis, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis sehr schlecht ist, das Mittel nicht mehr einzusetzen.
Des Weiteren sollen sich Kliniken und auch Notarztstellen darauf einstellen, dass HES in Zukunft in Europa die Zulassung verlieren wird.
Den weiteren Ablauf, die letztendliche Entscheidung wird durch einen weiteren Ausschuss der EMA getroffen werden.

Da nun angenommen werden muss, dass bisherige Studienergebnisse zu HES verfälscht wurden, steht der dafür verantwortliche Mediziner vor Gericht. Unter anderem wird wegen Körperverletzung ermittelt.