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Hamburg – Neues Pflegenetz zur besseren ärztlichen Versorgung

m die ärztliche Versorgung in Pflegeheimen zu verbessern, haben vier Institutionen das sogenannte Alster-Pflegenetz entwickelt.

Die Knappschaft, die Betriebskrankenkassen (BKK), die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) und die Barmer GEK haben aufgrund der Problematik, dass viele der über 30%, also mehr als 743.000 der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, die stationär in Heimen versorgt werden, selbst bei leichten Krankheitsfällen unnötig in das nahegelegene Krankenhaus eingeliefert werden, ein Pflegesystem entwickelt, jenes diesen unnötigen Einweisungen entgegen wirken soll.

Um die ärztliche Versorgung in Pflegeheimen zu verbessern, haben vier Institutionen das sogenannte Alster-Pflegenetz entwickelt.

Die Knappschaft, die Betriebskrankenkassen (BKK), die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) und die Barmer GEK haben aufgrund der Problematik, dass viele der über 30%, also mehr als 743.000 der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland, die stationär in Heimen versorgt werden, selbst bei leichten Krankheitsfällen unnötig in das nahegelegene Krankenhaus eingeliefert werden, ein Pflegesystem entwickelt, jenes diesen unnötigen Einweisungen entgegen wirken soll.
Diese Krankentransporte und Aufenthalte in Kliniken, jene die Patienten verwirren und verängstigen, kommen zustande, da diese in der Regel weder einen Hausarzt besitzen, noch in der Lage sind, Arztpraxen aufzusuchen.

Das neue ambulante Versorgungssystem für die Bedürftigen namens Alster-Pflegenetz zeichnet sich dadurch aus, dass jeweils ein Ärzteteam, jenes mindestens aus zwei Ärzten besteht, von denen mindestens einer vor allem in der Palliativmedizin spezialisiert sein muss, für ebenfalls jeweils ein Pflegeheim und dessen ärztliche Betreuung zuständig ist. Dieses Team, dessen Anzahl der Ärzte sich an der Größe des Heims orientiert, ist rund um die Uhr erreichbar, um besonders in den Abendstunden, in denen es häufig zu akuten Vorfällen kommt, die ärztliche Versorgung der Pflegebedürftigen zu sichern. Zugleich soll in Zukunft auch die Therapie mit Medikamenten optimiert werden, damit Neben- und Wechselwirkungen vermieden werden können.

Aktuell haben sich bereits 31% der gesetzlichen Krankenkassen dem Alster-Pflegenetz angeschlossen.