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Frühchen haben ein erhöhtes Risiko an psychischen Leiden zu erkranken

Kimberly Day und ihr Forscherteam an der McMaster University’s Michael G. DeGroote School of Medicine vermuten, Frühgeborene seien häufiger Opfer von Mobbingattacken. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Pediatrics (doi:10.1542/peds.2015-3383).

Heutzutage ist es möglich Frühchen, die in der 24. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken, am Leben zu erhalten, dank neonatologischer Spezialzentren. Bei den Kindern ist das Risiko dauerhaft an schweren psychischen, ophthalmologischen oder respirativen Leiden zu erkranken höher. Überstehen sie die akute Phase ohne weitere Komplikationen, sind die Chancen gut auf eine normale Entwicklung. Dennoch bleibt die frühe Geburt nicht ganz ohne Folgen.

Kimberly Day und ihr Forscherteam an der McMaster University’s Michael G. DeGroote School of Medicine vermuten, Frühgeborene seien häufiger Opfer von Mobbingattacken. Die Ergebnisse ihrer Studie veröffentlichten sie in der Fachzeitschrift Pediatrics (doi:10.1542/peds.2015-3383).

Heutzutage ist es möglich Frühchen, die in der 24. Schwangerschaftswoche das Licht der Welt erblicken, am Leben zu erhalten, dank neonatologischer Spezialzentren. Bei den Kindern ist das Risiko dauerhaft an schweren psychischen, ophthalmologischen oder respirativen Leiden zu erkranken höher. Überstehen sie die akute Phase ohne weitere Komplikationen, sind die Chancen gut auf eine normale Entwicklung. Dennoch bleibt die frühe Geburt nicht ganz ohne Folgen.

Ehemalige Frühgeborene verdienen laut einer Studie häufig weniger und haben einen geringeren Bildungsstand, die schulischen Leistungen sind schlechter, durchschnittlich besonders im mathematischen Bereich.  Eine andere Studie, der Forscher der University of Warwick, belegt ebenfalls, dass diese Menschen häufiger Opfer von Mobbing werden.

142 ehemalige Frühchen mit einem Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm und 133 Probanden mit einem Geburtsgewicht von über 2.500 Gramm nahmen an der Studie von Day und Ihren Forschern teil. Alle waren in einem Alter von 22-26 und 29-36 Jahren. Das Risiko nach Mobbingattacken an Depressionen, Angststörungen und ADHS zu leiden war zweimal höher. Ab einem Alter von 30 Jahren war das Risiko an Zwangsstörungen, Panikstörungen und sozialen Phobien zu erkranken sogar dreimal höher.

Forscher raten den Eltern die soziale Entwicklung ehemaliger Frühgeborener besonders zu beobachten. Wenn Mobbing bei den Kindern nicht unterbunden wird, hat dies eventuell langfristige Auswirkungen auf die Psyche.

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