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England : Neue Untersuchungsmethode soll Chancen für künstliche Befruchtung erhöhen

Da immer noch viele Versuche der künstlichen Befruchtung erfolglos enden, bzw. auch erst nach mehreren Anläufen zu einer Schwangerschaft führen, wollen Forscher der University of Oxford nun mit einer neuen Methode zur Untersuchung der Erbgutanalyse die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen.

Weltweit wurden bislang rund 3,5 Millionen Babys als Folge einer künstlichen Befruchtung geboren, in Deutschland waren es 2008 alleine 10.000.
Dennoch bleibt jedes siebte Paar auch nach mehreren Versuchen kinderlos. Die Gründe für den Misserfolg können vielseitig sein und sowohl bei der Mutter, beim Vater oder bei beiden Elternteilen liegen.

Da immer noch viele Versuche der künstlichen Befruchtung erfolglos enden, bzw. auch erst nach mehreren Anläufen zu einer Schwangerschaft führen, wollen Forscher der University of Oxford nun mit einer neuen Methode zur Untersuchung der Erbgutanalyse die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen.

Weltweit wurden bislang rund 3,5 Millionen Babys als Folge einer künstlichen Befruchtung geboren, in Deutschland waren es 2008 alleine 10.000.
Dennoch bleibt jedes siebte Paar auch nach mehreren Versuchen kinderlos. Die Gründe für den Misserfolg können vielseitig sein und sowohl bei der Mutter, beim Vater oder bei beiden Elternteilen liegen.

Ein weiteres Problem für viele Paare ist, dass seit einer neuen Verordnung von 2004 die Kosten nur noch teilweise von den Krankenkassen übernommen werden und dies auch bei nur maximal drei Versuchen. Somit ist der langwierige Prozess für viele Paare zu teuer, da die Selbstbeteiligung pro Anlauf bei ca. 1000 € liegt.

Eine neue Form der Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, soll die Chancen daher nun verbessern. Mit der sogenannten Next Generation Sequencing Methode (NGS) soll zukünftlich innerhalb von nur 16 Stunden das gesamte Erbgut des Embryos untersucht werden, woraufhin nur gesunde Embryonen eingepflanzt werden. Defekte sollen also nun vor der Einpflanzung in die Mutter festgestellt werden können, da diese Grund für den Tod der meisten Embryonen sind.
Ein Kind, bei dem diese Untersuchung angewandt wurde, ist bereits gesund zur Welt gekommen und eine weitere Frau ist Dank dieser Methode aktuell schwanger.
Dennoch sind deutsche Spezialisten noch skeptisch, da es keine Vergleichsstudie zu der Next Generation Sequencing Methode gibt, die beweist, dass dadurch mehr Schwangerschaften erzielt werden.
Eine Studie dazu soll allerdings noch dieses Jahr beginnen.