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Bundesweite Forderungen: Streik unterstützt Tarifverhandlungen

An insgesamt etwa 130 kommunalen Kliniken und sozialen Einrichtungen kam es in der vergangenen Woche zu Warnstreiks. Vor einigen Tagen wurden auch die Pflegekräfte der beiden großen Krankenhausunternehmen in Berlin, der kommunale Klinikkonzern Vivantes und die Uniklinik Charite, zum Streik aufgerufen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will mit diesen Warnstreiks ihre Forderungen im Rahmen der bundesweiten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bei Bund und Kommunen verstärken. Die Streiks führten dazu, dass geplante Operationen an vielen Orten abgesagt und häufig nur die notwendigsten Behandlungen und Therapien durchgeführt wurden. Nichtsdestotrotz sei die Versorgung von Notfällen zu jeder Zeit sichergestellt gewesen.

An insgesamt etwa 130 kommunalen Kliniken und sozialen Einrichtungen kam es in der vergangenen Woche zu Warnstreiks. Vor einigen Tagen wurden auch die Pflegekräfte der beiden großen Krankenhausunternehmen in Berlin, der kommunale Klinikkonzern Vivantes und die Uniklinik Charite, zum Streik aufgerufen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will mit diesen Warnstreiks ihre Forderungen im Rahmen der bundesweiten Verhandlungen zu einem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bei Bund und Kommunen verstärken. Die Streiks führten dazu, dass geplante Operationen an vielen Orten abgesagt und häufig nur die notwendigsten Behandlungen und Therapien durchgeführt wurden. Nichtsdestotrotz sei die Versorgung von Notfällen zu jeder Zeit sichergestellt gewesen.

Verdi verlangt in seinen Forderungen sechs Prozent mehr Gehalt für die Beschäftigten und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um 100 Prozent pro Monat. Zusätzlich will die Gewerkschaft die sachgrundlose Befristung von Arbeitsverträgen aufheben. Die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände bezeichnete die Forderungen als völlig überzogen und lehnte sie ab. Am 12. April schlug sie eine Gehaltssteigerung von drei Prozent verteilt auf zwei Jahre vor. Der hessische Verdi-Landesfachbereichsleiter Gesundheit, Georg Schulze-Ziehaus, erklärte, dass die Klinikbeschäftigten über dieses Angebot fassungslos seien.

Heute, am 28. April sollen die Verhandlungen weitergehen.

© NetJobs / Dekic