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ASS mindert Krebsmutationen

Krebs zu bekämpfen ist schwierig, doch nun konnten US-Forscher nachweisen, dass durch die regelmäßige Einnahme von ASS (Acetylsalicylsäure) Mutationen verringert werden können.

Krebs zu bekämpfen ist schwierig, doch nun konnten US-Forscher nachweisen, dass durch die regelmäßige Einnahme von ASS (Acetylsalicylsäure) Mutationen verringert werden können.

Manchmal treten beim Menschen Schädigungen in der mikroskopischen kleinen DNA der Zellen auf und die Reparaturmechanismen versagen. Dadurch kommt es zu Mutationen im Erbgut. Wenn es nun im Rahmen der Zellteilung zu einer unkontrollierten Vermehrung der gefährlichen Zellen kommt, entsteht ein bösartiger Tumor.

Um festzustellen, ob ASS Krebs bekämpfen kann, wurde eine Studie mit 13 Probanden, die an Barrett-Ösophagus litten, durchgeführt.
Durch die ständige Säureneinwirkung wird aus dem mehrschichtigen Plattenepithel mit der Zeit ein hochprismatisches Zylinderepithel.
Es besteht der Verdacht, dass eine fakulative Entartungsgefahr gebildet wird, wodurch es zu Anhäufungen von Mutationen kommt, dessen Folge Speiseröhrenkrebs sein kann. Die Personen wurden mit Hilfe einer Endoskopie untersucht, ihnen wurden Biopsien von dem veränderten Epithels entnommen, die Anzahl der Mutationen überprüft und phasenweise ASS zugeführt. Genetische Kontrollen des Epithels erfolgte mit Genchips, darüber konnten die Forscher sagen, wie viele DNA-Schäden im jeweiligen Biopsat vorhanden waren.
Die Auswertung ergab eindeutig: In den Zeiten, in denen die Testpersonen regelmäßig Asperin anwendeten, war die Zahl der Neumutationen in den Gewebeproben zehnmal geringer als sonst. Obwohl die Ergebnisse erfreulich sind und das Sterberisiko durch das präventive Resultat um rund 20 Prozent sinken kann, bleibt eine Gefahr bestehen.
Der Wirkstoff ASS sorgt für eine Thrombozytenaggregationshemmung, dadurch kommt es zu inneren Blutungen. Diese Nebenwirkung könnte das Sterberisiko erhöhen.

Es steht allerdings fest, dass unter ASS die Anzahl an malignen Zellen deutlich verringert wird. Die Frage bezüglich der molekularen Ursachen gibt es allerdings noch.